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Die
Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen,
die jeder haben sollte. Denn es besteht eine gesetzliche
Schadenersatzpflicht für Schäden, die Sie (oder Ihr Kind oder Ihr Hund)
einem Anderen zufügen.
Da es nicht nur eine große Haftpflichtversicherung gibt, die alle
Haftpflichtschäden abdeckt, sollten Sie neben der
Privathaftpflichtversicherung zusätzlich prüfen, ob Sie nicht weitere, wie
beispielsweise eine Hundehaftpflicht, benötigen.
Vertragsgrundlage für die Haftpflichtversicherung sind die AHB (Allgemeine
Haftpflichtversicherungs-Bedingungen) sowie die RBH (Risikobeschreibungen,
Besondere Bedingungen und Zusatzbedingungen für die Allgemeine
Haftpflicht).
Unter Haftpflicht wird die Verpflichtung verstanden, den einem anderen
zugefügten Schaden wieder gutzumachen (Schadenersatzpflicht). Das
bedeutet, unter bestimmten Voraussetzungen haften Sie mit Ihrem Vermögen
und Einkommen für einen Schaden, den Sie einem anderen zufügen.
Die Grundlage des deutschen Haftpflichtrechts bilden die
Haftpflichtbestimmungen des BGB. Hier ist unter anderem festgelegt, ob und
in welcher Höhe in einzelnen Schadenfällen zu haften ist. Spezialgesetze
ergänzen das BGB um weitere Haftpflichtbestimmungen, so beispielsweise das
StVG (Straßenverkehrsgesetz), das UmweltHaftG (Umwelthaftungsgesetz), das
WHG (Wasserhaushaltsgesetz) und das ProdHaftG (Produkthaftungsgesetz).
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