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Fondsgebundene Lebensversicherung?
Bei der fondsgebundenen
Lebensversicherung wird der Sparanteil in Investmentfonds investiert. Hier
sind zwei Varianten zu unterscheiden, die individuelle und die gemanagte
Form.
Bei der individuellen Variante bestimmen Sie selbst die Fonds, in die
investiert wird. Bei der gemanagten Variante bestimmen sie lediglich die
Risikostruktur des Investments, die Auswahl der Fonds übernimmt der
Versicherer beziehungsweise überträgt dies einem Vermögensverwalter. Das
Anlagerisiko tragen Sie.
In der Regel sind Fonds-Wechsel, bei der individuellen Variante,
beziehungsweise Strategie-Wechsel, bei der gemanagten Variante möglich.
Diese Wechsel werden auch als Switch bezeichnet. Der erste Switch im Jahr
ist normalerweise kostenfrei, für jeden Weiteren verlangen die Versicherer
Gebühren zwischen 20 und 40 Euro. Wenige Gesellschaften bieten unbegrenzte
kostenlose Switches.
Ist der Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile bei vorzeitigem Tod höher
als die Todesfallsumme erhöht sich die Todesfallleistung entsprechend. Im
Erlebensfall erhalten Sie die Fondsanteile oder deren börsenmäßigen
Gegenwert, der größeren Schwankungen unterliegen kann. Daher ist bei der
fondsgebundenen Lebensversicherung keine garantierte Versicherungssumme
vereinbar. Sie sollte, aufgrund der unbestimmten Ablaufleistung, daher
nicht als alleinige Altersvorsorge eingesetzt sondern als sinnvolle
Ergänzung gesehen werden.
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