Ratenredit
Bevor ein Ratenkredit aufgenommen wird,
empfiehlt es sich verschiedene Konditionen und Angebote der Banken zu
vergleichen. Direktbanken bieten in der Regel günstigere Ratenkredite als
Filialbanken an.
Die Kosten für Ratenkredite unterscheiden sich enorm. Generell müssen Sie
beachten, dass sich die Kosten für einen Ratenkredit nicht nur aus der Höhe
des sogenannten Nominalzinssatzes ergeben. Prinzipiell erfahren Sie anhand
dieser Zahl den Zinssatz, mit dem das Darlehen verzinst wird. Das zentrale
Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Ratenkredits ist jedoch der
effektive Jahreszins. Dieser gibt die prozentual an der Kreditsumme
gemessene Gesamtbelastung pro Jahr wieder. Die Banken erheben teilweise
zusätzlich eine einmalige Bearbeitungsgebühr, zudem können Provisionskosten
anfallen. Der effektive Jahreszins variiert stark. Eine Summe von 10.000
Euro ist derzeit schon ab 5 Prozent erhältlich. Als gewöhnlicher effektiver
Jahreszins gilt zur Zeit ein Prozentsatz zwischen 6 und 10 Prozent.
Grundsätzlich sind die Institute gesetzlich dazu verpflichtet nach der
sogenannten Preisangabenverordnung (PangVO), die anfängliche jährliche
Effektivverzinsung für die Inanspruchnahme eines Kredits anzugeben.
Je niedriger der Effektivzins ist, um so günstiger ist der Kredit, und die
Kreditkosten, die Sie mit Ihren monatlichen Raten zurückbezahlen, fallen
niedriger aus. Die Höhe der Kreditkosten richtet sich daher nach folgenden
Faktoren:
Wegen unterschiedlicher Nominalzinssätze, Bearbeitungsgebühren oder Disagios
und der Prämien für die Restschuldversicherung (RSV) verliert man beim
Vergleich der einzelnen Kreditangebote schnell den Überblick. Wir möchten
mehr Klarheit schaffen.